Wider die Hoffnungslosigkeit

Cover 3 dWas ist das Schlimmste, das einer Jugendlichen passieren kann? Nichts über ihre Herkunft zu wissen? Misshandelt zu werden? In ständiger Angst um die kleine Schwester zu leben? Die Protagonistin in Maron Fuchs‘ Debütroman „Eiseskälte“ muss genau diese Erfahrungen machen. Für die 17-jährige Larissa kommt alles zusammen, in Person ihres grausamen Stiefvaters. Wird sie sich und ihre Schwester aus dieser Spirale der Gewalt befreien können?

Bis dato hatte Maron Fuchs immer Erzählungen mit eher postitiven, optimistischen Protagonisten geschrieben. Für ihr neuestes Werk wollte sie etwas Anderes probieren. Herausgekommen ist die düstere Geschichte eines verstörten Mädchens, die unter die Haut geht und beim Leser die unterschiedlichsten Gefühle hervorruft.

Gewalt, Grausamkeit und Misshandlungen gehören für die 17-jährige Larissa seit Jahren zum Alltag. Seit ihre Adoptivmutter dieses Monster geheiratet hat. Seither dreht sich ihr Leben nur noch darum, ihre Schwester, die achtjährige Nele, zu beschützen und an ihrem 18. Geburtstag mit der Kleinen zu fliehen.

Als ihr Stiefvater seine Frau in einem seiner Wutanfälle aber tötet und Larissa krankenhausreif prügelt, scheint es unmöglich zu sein, Nele vor dem Kinderheim zu bewahren. Wären da nicht diese beiden Fremden, die die Mädchen bei sich aufnehmen und behaupten, Larissas leibliche Eltern zu sein …

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Maron Fuchs: Eiseskälte, Taschenbuch, ca. 360 Seiten, 13,90 Euro, ET: ca. Winter/Frühjahr 2014/15

Zur Autorenseite auf www.papierfresserchen.de

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