Rezension zu „Schatzsuche im Walenseeschloss“

In dem Jugendbuch „Schatz im Walenseeschloss“ beschreibt Michael Weikerstorfer wie der Junge Fritz eine verlassene Burg in einer Broschüre über die Schweiz entdeckt, zu der sich keine weiteren Informationen finden lassen.

Neugierig geworden erkundet er mit seinem Cousin Paul die labyrinthischen Gänge der Festung und bemerkt schon bald, dass viele Geheimnisse das alte Gemäuer umranken. Doch das hat auch die Archäologin Simone erkannt, die zeitgleich die unterirdischen Gänge erforscht und die Jugendlichen bemerken bald, dass sie nicht die einzige Herausforderung bei ihren Ermittlungen sein wird.

Der Autor beschreibt lebendig und bildhaft, wie die Cousins dem Geheimnis immer weiter auf die Schliche kommen, und er versteht es, Spannung aufzubauen. Das mitreißende Buch besticht durch die liebenswerten Charaktere, den ausführlich schildernden Schreibstil und das interessanten Thema. Weikerstorfer schafft eine aufregende Atmosphäre, die hervorragend zu dem Handlungsort passt und die Ereignisse treffend unterstreicht.

Das Buch wird bei Jugendlichen, die gerne spannende Lektüren verschlingen, auf große Begeisterung stoßen und ist ein toller Roman für alle, die gerne bei den Erlebnissen der Hauptfiguren ihrer Lieblingsbücher mitfiebern.

Bibliografische Angaben:

Michael Weikerstorfer
Schatzsuche im Walensee
ISBN: 978-3-86196-672-2
Preis: 10,40€

Hanna-Lena P.