Pressemitteilung: Lea Bach beschreibt ihren Weg aus dem Borderline-Syndrom

Autobiografisches Werk der jungen Autorin Lea Bach über das Borderline-Syndrom


 „Mein Leben als Maskenträgerin“ erzählt die Geschichte der noch sehr jungen Autorin Lea Bach. Die jetzt Siebzehnjährige schrieb Tagebuch in einer Zeit, als ihr Leben komplett aus den Fugen geraten war und sie sich langsam wieder zurück in den Alltag kämpfen musste. Lea Bach litt unter Borderline, auch Borderline-Syndrom oder Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS), genannt. Borderline-Patienten sind gekennzeichnet durch die Unfähigkeit, ihre inneren Gefühlszustände zu kontrollieren und suchen Methoden zum Spannungsabbau, beispielsweise die Selbstverletzung. Lea Bachs Krankheit gipfelte in dem Versuch, Selbstmord zu begehen. Der Selbstmordversuch scheiterte und sie begab sich in Therapie. Heute geht es Lea Bach nach eigenen Worten richtig gut und sie denkt oft darüber nach, wie schön es ist, glücklich zu sein. Aus ihrem Tagebuch, das sie durch dunkle Momente begleitete, ist das vorliegende Buch entstanden.

Lea Bachs Leidensgeschichte beginnt früh. Als sie sieben Jahre alt ist, verliebt sich die Babysitterin, die auf sie und ihre kleine Schwester aufpassen soll, in ihren Vater. Beide beginnen eine Affäre. Gleichzeitig kennt Lea ihren Vater als Stalker, der ihre Mutter grundlos des Fremdgehens bezichtigt und sie aufs Äußerste überwacht und bespitzelt. Für Lea ist ihre Mutter eine Art „Heiligtum“, das sie unbedingt beschützen will. Einer der Wendepunkte in Leas Leben ist der Tod ihres Opas, von dem sie sich nicht verabschieden kann, weil sie zu dieser Zeit eine sechswöchige Kinderkur auf Sylt verbringt. Sie ist neun Jahre alt und übergewichtig. Eigentlich gefällt ihr der Inselaufenthalt, doch den Verlustschmerz über Opas Tod kann sie nicht verarbeiten. Alles eskaliert nach einem handgreiflichen Streit, als Leas Vater die Mutter schlägt. Die Familie bricht auseinander. Lea ist neun Jahre als sie beginnt, sich selbst zu verletzen. Der jahrelange innere Kampf, die Hilflosigkeit und das ständige Hin und Her gerissen sein gipfelt schließlich in einem Selbstmordversuch, als Lea dreizehn Jahre alt ist. Ein Suizidversuch, der zum Glück scheiterte, wie Lea es heute sieht. Lea beginnt eine Verhaltenstherapie mit anschließender Traumatherapie, was ihr jetzt einen Alltag ohne Borderline ermöglicht.

Mit ihrem biografischen Buch „Mein Leben als Maskenträgerin“ will Lea Bach zweierlei erreichen: Sie möchte darauf aufmerksam machen, dass es viele junge Betroffene gibt, die nicht alleine gelassen werden dürfen. „Hinhören statt Wegschauen“ ist ihr Appell. Gleichzeitig möchte die junge Autorin die Angst und Ablehnung der Psychiatrie gegenüber bekämpfen, denn erst die richtige fachliche Unterstützung konnte ihr helfen, ihre selbstverletzende Situation zu beenden und zu sich selbst zu finden. Eine spezielle Verhaltenstherapie für Jugendliche (Dialektisch Behaviorale Therapie für Adoleszente DBT-A) ermöglichte es ihr, ihr Alltagsleben zu meistern und mit ihren Gefühlen umzugehen, ohne sich selbst und anderen Personen Schaden zuzufügen. Die anschließende Traumatherapie diente der Verarbeitung traumatischer Ereignisse und hatte zum Ziel, ihr das Gefühl von Ganzheit und Gesundheit zu vermitteln.

Bibliografische Angaben

Lea Bach
Mein Leben als Maskenträgerin
ISBN:
978-3-86196-700-2
Tascjenbuch, 142 Seiten
Papierfresserchens MTM-Verlag, 10,90 € (D)

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900 Mein Leben als Maskenträgerin - Lea Bach